
Theoretischer Hintergrund
Meine Arbeit verbindet die Betrachtung von Beziehungsmustern, emotionalen Prozessen und der Entwicklung einer klareren, authentischen eigenen Position.
Dabei arbeite ich prozessorientiert und orientiere mich an dem, was Sie bewegt und sich im gemeinsamen Gespräch zeigt.
So entsteht Raum für neue Einsichten und persönliche Entwicklung.
Auf einer vorwiegend systemischen Grundlage begleite ich Sie auf Ihrem individuellen Weg.
Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick in die verschiedenen Ansätze, die meine Arbeit prägen.
Systemischer
Ansatz
Beziehungen · Wechselwirkungen · Zusammenhänge
Im systemischen Ansatz geht man davon aus, dass Probleme nicht isoliert entstehen, sondern im Zusammenhang mit Beziehungen, Wechselwirkungen und Lebenskontexten betrachtet werden sollten.
Im Mittelpunkt stehen daher nicht nur einzelne Schwierigkeiten, sondern auch die Muster und Dynamiken, die sich im Miteinander entwickelt haben, häufig als gut gemeinte Versuche, mit Herausforderungen umzugehen.
Dabei geht es nicht um Schuld, sondern um die Frage: Wie beeinflussen wir einander und wie können wir Beziehungen so gestalten, dass sie uns guttun?
Wenn wir die eigenen Anteile und die der anderen besser verstehen, kann Raum für mehr Klarheit, Leichtigkeit und Verbundenheit entstehen – als Paar und als Einzelperson.
Differenzierungsbasierter Ansatz
Verbunden sein · Man selbst bleiben
In diesem Therapieansatz geht es darum, eine gesunde Balance zwischen emotionaler Verbundenheit und innerer Eigenständigkeit zu entwickeln.
Differenzierung bedeutet, in Kontakt mit sich selbst zu bleiben, auch in Momenten von Nähe, Spannung oder Unterschiedlichkeit.
Partner werden darin unterstützt, sich selbst treu zu bleiben, ohne die Verbindung zum anderen zu verlieren.
Konflikte werden dabei nicht als Störung gesehen, sondern als Gelegenheit, aneinander und miteinander zu wachsen.
Die Beziehung wird so zu einem Spiegel der persönlichen Entwicklung und zu einem Ort, an dem echte Intimität und gegenseitiger Respekt entstehen können.
Emotionsfokussierter
Ansatz
Emotionen · Bedürfnisse · Bindung
Emotionen geben wichtige Hinweise auf unsere Bedürfnisse, Werte und Erfahrungen im Miteinander.
Gleichzeitig können sie unser Verhalten beeinflussen, ohne dass uns dies immer bewusst ist.
Der emotionsfokussierte Ansatz richtet den Blick auf die Gefühle, die hinter Konflikten, Rückzug oder wiederkehrenden Beziehungsmustern stehen.
Durch ein tieferes Verständnis der eigenen emotionalen Prozesse können neue Möglichkeiten entstehen, sich selbst und anderen authentischer zu begegnen.
So wird es leichter, Gefühle bewusst wahrzunehmen, angemessen auszudrücken und Beziehungen auf eine stimmige und lebendige Weise zu gestalten.
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